Schlauchboot mit in den Urlaub nehmen

Wer sein Schlauchboot mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte vorher ganz genau überlegen, was für ein aufblasbares Boot er kauft und vor allem was für eine Antriebsart er wählt. Abhängig ist das natürlich davon, wie man in den Urlaub möchte.

Schlauchboot mit in den Urlaub nehmen
So gehts auch: Schlauchboot einfach am Boot festmachen 🙂

Allerhöchstens ein Platzproblem hat man, wenn man mit dem Auto in den Urlaub fährt. Im nichtaufgeblasenen Zustand nimmt ein Schlauchboot nicht viel Platz weg, allerdings sieht das mit den meisten Motoren schon anders aus. Daher ist es fast immer die bessere Wahl, das Schlauchboot (dann auch im aufgeblasenen Zustand) auf einem Anhänger zu transportieren. Am Urlaubort kann man dann das Schlauchboot direkt im Anhänger bis an das Ufer schieben und zu Wasser lassen.

Sogar Benzin bzw. Diesel für den Außenbordmotor darf man im PKW mitführen und transportieren, allerdings muss der Treibstoff in einem geeigneten Behälter transportiert werden und dieser sicher verstaut werden. Als zulässige Höchstmenge gelten 20 Liter.

Mit dem Außenbordmotor in den Urlaub fliegen

Etwas schwieriger wird es, wenn man in den Urlaub fliegen möchte. Ein Kinderschlauchboot bekommt man meist noch im Koffer unter, bei einem etwas größeren Boot wird das schon deutlich schwieriger. Das ist nicht nur völlig ungeeignet, um als Handgepäck durchzugehen, spätestens wenn der Motor mit dabei ist, wird das ganze auch noch teuer, wenn die Fluggesellschaft Zuschläge für das Übergepäck haben möchte bzw. das ganze wegen Gefahrgut als Fracht angesehen wird..

So wiegt das Intex Schlauchboot mit Elektromotor in Neuzustand bereits 35 Kilogramm.

Außenbordmotoren stehen in der Liste der gefährlichen Güter

Allerdings wird man den Außenbordmotor meist so oder so nicht mitnehmen dürfen oder nur über Umwege. So führt die Fluggesellschaft Condor Motoren jeglicher Art inklusive Außenbordmotoren in der Liste der gefährlichen Güter, die gemäß IATA-Vorschriften im Gepäck verboten sind (siehe die entsprechenden Condor Bestimmungen).

Bei vielen Fluggesellschaften ist es dann aber möglich, Motoren als Fracht aufzugeben.

Einfacher ist es natürlich, wenn es nur um ein Schlauchboot geht – ohne Motor.

Da jede Fluggesellschaft anders auf Sonderwünsche reagiert, sollte man vorab immer nachfragen. Es gibt auch einige Fluggesellschaften, da ist Übergepäck bzw. Sondergepäck auch deutlich günstiger, wenn man es frühzeitig anmeldet, daher lohnt ein Anruf meist immer. Auf den Anruf sollte man sich vorbereiten. So möchten die Mitarbeiter der Fluggesellschaft nicht nur das Gewicht, sondern auch die Packmaße wissen. Da ein Schlauchboot mit Motor Sperrgepäck ist, muss man sich wenigstens nicht an die 32 Kilogramm Beschränkung für Koffer halten. Wer allerdings eh nur ein Kinderschlauchboot oder ein Schlauchboot ohne Motor mitnimmt, wird das Boot als extra Gepäckstück aufgeben können.

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