Erfinder des Außenbordmotors

Boote und Schiffe gibt es schon sehr lange. Das Schlauchboot wurde ja schon Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden, der Außenbordmotor ließ etwas länger auf sich erwarten. Erfunden wurde der Außenbordmotor schließlich im Jahr 1881 von dem Franzosen Gustave Trouvé. Dabei benutzte Gustave Trouvé für seine Erfindung einen Elektromotor, den er sich im Vorjahr hatte patentieren lassen (französisches Patent Nr. 136.560).

Trouvé war der erste, der ein Patent auf einen Außenbordmotor erhielt, es folgten aber noch weitere Erfinder.

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks wurde die Idee umgesetzt. Der US-Amerikaner Cameron B. Waterman verkaufte im Jahr 1907 bereits 3000 des von ihm entwickelten Außenborders. Richtig durchsetzen konnte sich der Außenbordmotor aber erst ab ca. 1910 nach der Entwicklung eines Models von Ole Evinrude (1877-1934, norwegisch-amerikanischer Erfinder, machten den Außenbordmotor populär).

Heute sind Schlauchboote mit Außenbordmotor für jeden erschwinglich. Beachten sollte man beim Kauf aber das Einsatzgebiet. So sind in einigen Wassersportvereinen aus Umweltschützgründen Verbrennungsmotoren verboten. Aber es gibt ja auch Schlauchboote mit Elektromotor.

Siehe auch: Das erste Schlauchboot mit Gummiblase und Der späte Berliner.

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