Archiv der Kategorie: Allgemein

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Das erste Schlauchboot mit Gummiblase war das Halkett-Boot, benannt nach seinem Erfinder Leutnant Peter Halkett, ein Offizier der Royal Navy, später Admiral Sir Peter Halkett, dass wohl 1844/45 zum ersten Mal schwamm. Es war das erste erfolgreiche Schlauchboot in der Geschichte.

Den ersten Versuch Pontons mit aufblasbaren Schwimmkörpern aus Gummi zu verwenden, den gab es allerdings bereits im Jahr 1839, also nur ein Jahr, nachdem Charles Goodyear im Jahr 1838 die Stabilisierung von Gummi durch Vulkanisierung erfunden ha.

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Ein Jahr nachdem die Titanic im kalten Wasser des Atlantiks unterging, ließ sich der Berliner Hermann Meyer ein Patent erteilen für:

Der späte Berliner

 

Im Prinzip hatte Hermann Meyer damit ein Patent auf etwas angemeldet und etwas erfunden, was es bereits seit etwa 70 Jahren gegeben hat, …

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Wer einfach nur ein wenig auf dem Wasser chillen möchte und in eher ruhigen Gewässern unterwegs ist, kann statt auf ein Schlauchboot zu setzen, einfach eine große Badeinsel nutzen. Mit Motor gibt es die zwar nicht, wer aber auf Ruhe und Erholung setzt, weiß vielleicht genau das zu schätzen.

Wie die Bestway Badeinsel Tropical Breeze. Diese ist ausreichend groß für einige Personen, sie trägt mit ihrer Größe von 389×274 Zentimeter (aufgeblasener Zustand) immerhin 540 Kilogramm, was für ca. sechs Personen ausreichend sein sollte. Und für sechs Personen gibt es dann auch Getränkehalter an Bord der Badeinsel. Und in der Mitte der Badeinsel ist auch noch Platz für eine Kühltasche.

Welche Schlauchboot-Typen gibt es?

Es gibt eine ganze Reihe von sehr unterschiedlichen Schlauchboot-Typen. Zum einen kann man natürlich grob unterscheiden in Schlauchboote zum Paddeln und eben in Schlauchboote mit Motor. Außerdem gibt es vereinzelt auch Boote mit anderen Antriebsarten wie zum Beispiel Segel.

Aber Schlauchboote lassen sich nicht nur nach ihrer Antriebsart unterscheiden.

Motorboote ohne Führerschein fahren

Welche Boote darf man eigentlich ohne Bootsführerschein fahren?

In der Regel gilt das man Boote bis maximal 15 PS fahren darf die sich aber auch mit dieser Leistung noch navigieren lassen müssen. Gesetzlich liegt dabei allerdings bei einer Tonne Gewicht je 5 PS Motorleistung.

Geeignet sind leichte Boote mit einer Motorisierung bis 15 PS z.B. Schlauchboote aber auch Boote mit einem GFK Rumpf. Die Leistung von 15 PS reicht für mittlere Schlauchboote bis 4 Meter oder kleine Kajütboote zum gemütlichen Reisen völlig aus.

Für große Festrumpf Boote über 4 Meter ist die Leistung von 15 PS eher nicht geeignet.

Eine Motorisierung mit 15 PS ist nicht nur für den Tagesausflug geeignet sondern auch gut für Wasserwanderer. Hat man erstmal Blut geleckt ist der Weg zu einem Boot mit stärkerer Leistung nicht weit. Viele die mit einem führerscheinfreien Motorboot angefangen haben, machen später dann doch den Bootsführerschein.

Das Schlauchboot mit 15 PS

Für den schnellen Ausflug mit dem Motorboot eignet sich natürlich am besten eine Kombination aus Schlauchboot und Außenborder. Diese Kombination lässt sich wunderbar mit dem Auto transportieren weil sie nur wenig Platz benötigt. Angebote für Schlauchboote mit Motor als Set gibt es sehr viele. Mit so einem Schlauchboot kann man schon sehr viel Spaß haben. Kleinere Schlauchboote kommen mit dieser Motorisierung sogar ins Gleiten. Aber auch mit einem Elektro-Außenborder kann man auf stillen Gewässern schon mächtig Spaß haben.

Das Festrumpfboot mit 15 PS

Sehr beliebt für den Einstieg in die Festrumpf-Klasse sind Boote aus Aluminium. Gerade bei Anglern sind diese Schiffe wegen ihrer Robustheit und dem geringen Tiefgang sehr beliebt. Wer es etwas sportlicher mag sollte auf ein Boot aus Kunststoff zurückgreifen. Diese bieten oft auch einen höheren Komfort als Alu-Boote. Boote dieser Klasse können einfach mit kleineren Trailern transportiert werden. 15 PS reichen oft schon für einige zügige Fahrweise aus.

Das Kajütboot mit 15 PS

Sollte man sich für ein Kajütboot mit einer Motorisierung von 15 PS entscheiden, sollte man drauf achten das dieses möglichst leicht gebaut ist. Diese Kajütschiffe sind bestens geeignet wenn man eine längere Zeit unterwegs sein möchte z.B. im Urlaub oder am Wochenende. Der große Vorteil an diesen Schiffen ist, dass man in ihnen auch übernachten kann und dabei vor Wind und Wetter geschützt ist. Mit einem Benzin-Außenborder mit 15 PS kann man damit schön gemütlich auf einem See oder Fluss fahren.

Fazit:

Auch mit einem Schiff das man ohne Bootsführerschein motorisiert fahren darf kann man eine Menge Spaß haben.

 

Siehe auch:

Welche Boote darf man ohne Führerschein fahren

Siehe auch:

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  • Schlauchboot mit Elektromotor ohne Führerschein.
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Schlauchboot mit in den Urlaub nehmen

Wer sein Schlauchboot mit in den Urlaub nehmen möchte, sollte vorher ganz genau überlegen, was für ein aufblasbares Boot er kauft und vor allem was für eine Antriebsart er wählt. Abhängig ist das natürlich davon, wie man in den Urlaub möchte.

Schlauchboot mit in den Urlaub nehmen
So gehts auch: Schlauchboot einfach am Boot festmachen 🙂

Allerhöchstens ein Platzproblem hat man, wenn man mit dem Auto in den Urlaub fährt. Im nichtaufgeblasenen Zustand nimmt ein Schlauchboot nicht viel Platz weg, allerdings sieht das mit den meisten Motoren schon anders aus. Daher ist es fast immer die bessere Wahl, das Schlauchboot (dann auch im aufgeblasenen Zustand) auf einem Anhänger zu transportieren. Am Urlaubort kann man dann das Schlauchboot direkt im Anhänger bis an das Ufer schieben und zu Wasser lassen.

Sogar Benzin bzw. Diesel für den Außenbordmotor darf man im PKW mitführen und transportieren, allerdings muss der Treibstoff in einem geeigneten Behälter transportiert werden und dieser sicher verstaut werden. Als zulässige Höchstmenge gelten 20 Liter.

Mit dem Außenbordmotor in den Urlaub fliegen

Etwas schwieriger wird es, wenn man in den Urlaub fliegen möchte. Ein Kinderschlauchboot bekommt man meist noch im Koffer unter, bei einem etwas größeren Boot wird das schon deutlich schwieriger. Das ist nicht nur völlig ungeeignet, um als Handgepäck durchzugehen, spätestens wenn der Motor mit dabei ist, wird das ganze auch noch teuer, wenn die Fluggesellschaft Zuschläge für das Übergepäck haben möchte bzw. das ganze wegen Gefahrgut als Fracht angesehen wird..

So wiegt das Intex Schlauchboot mit Elektromotor in Neuzustand bereits 35 Kilogramm.

Außenbordmotoren stehen in der Liste der gefährlichen Güter

Allerdings wird man den Außenbordmotor meist so oder so nicht mitnehmen dürfen oder nur über Umwege. So führt die Fluggesellschaft Condor Motoren jeglicher Art inklusive Außenbordmotoren in der Liste der gefährlichen Güter, die gemäß IATA-Vorschriften im Gepäck verboten sind (siehe die entsprechenden Condor Bestimmungen).

Bei vielen Fluggesellschaften ist es dann aber möglich, Motoren als Fracht aufzugeben.

Einfacher ist es natürlich, wenn es nur um ein Schlauchboot geht – ohne Motor.

Da jede Fluggesellschaft anders auf Sonderwünsche reagiert, sollte man vorab immer nachfragen. Es gibt auch einige Fluggesellschaften, da ist Übergepäck bzw. Sondergepäck auch deutlich günstiger, wenn man es frühzeitig anmeldet, daher lohnt ein Anruf meist immer. Auf den Anruf sollte man sich vorbereiten. So möchten die Mitarbeiter der Fluggesellschaft nicht nur das Gewicht, sondern auch die Packmaße wissen. Da ein Schlauchboot mit Motor Sperrgepäck ist, muss man sich wenigstens nicht an die 32 Kilogramm Beschränkung für Koffer halten. Wer allerdings eh nur ein Kinderschlauchboot oder ein Schlauchboot ohne Motor mitnimmt, wird das Boot als extra Gepäckstück aufgeben können.

Erfinder des Außenbordmotors

Boote und Schiffe gibt es schon sehr lange. Das Schlauchboot wurde ja schon Mitte des 19. Jahrhunderts erfunden, der Außenbordmotor ließ etwas länger auf sich erwarten. Erfunden wurde der Außenbordmotor schließlich im Jahr 1881 von dem Franzosen Gustave Trouvé. Dabei benutzte Gustave Trouvé für seine Erfindung einen Elektromotor, den er sich im Vorjahr hatte patentieren lassen (französisches Patent Nr. 136.560).

Trouvé war der erste, der ein Patent auf einen Außenbordmotor erhielt, es folgten aber noch weitere Erfinder.

Auch auf der anderen Seite des Atlantiks wurde die Idee umgesetzt. Der US-Amerikaner Cameron B. Waterman verkaufte im Jahr 1907 bereits 3000 des von ihm entwickelten Außenborders. Richtig durchsetzen konnte sich der Außenbordmotor aber erst ab ca. 1910 nach der Entwicklung eines Models von Ole Evinrude (1877-1934, norwegisch-amerikanischer Erfinder, machten den Außenbordmotor populär).

Heute sind Schlauchboote mit Außenbordmotor für jeden erschwinglich. Beachten sollte man beim Kauf aber das Einsatzgebiet. So sind in einigen Wassersportvereinen aus Umweltschützgründen Verbrennungsmotoren verboten. Aber es gibt ja auch Schlauchboote mit Elektromotor.

Siehe auch: Das erste Schlauchboot mit Gummiblase und Der späte Berliner.

Alain Bombard Selbstversuch zum Thema Überleben von Schiffbrüchigen

Alain Bombard wurde 1924 in Paris geboren. Der französische Arzt, Biologe und Umweltpolitiker wurde vor allem bekannt durch seine medizinischen Untersuchungen zur Möglichkeit des Überlebens von Schiffbrüchigen.

So segelte Bombard im Jahr 1952 in einem Festrumpfschlauchboot über den Atlantik und das in 65 Tagen. Die Route führte ihn ab Juli des Jahres von Monaco nach Gran Canaria. Von dort folgte dann die 65 Tage lang dauernde Reise über den Atlantik. Bombard gab an weder Trinkwasser noch Lebensmittel mit dabei gehabt zu haben. Er habe sich auf der Fahrt, nur von Meerwasser und Meerestieren ernährt. Fische habe er ausgepresst, um die Flüssigkeit als Trinkwasser zu nutzen.

Am 23. Dezember kam Alain Bombard dann auf Barbados an, 25 Kilogramm leichter.
Siehe auch Festrumpfboot Zodiac und Alain Bombard.

Zweifel an der Alain Bombard Darstellung

Allerdings wird auch bezweifelt, dass der Selbstversuch von Alain Bombard wirklich so gelaufen ist, wie er angibt. Hannes Lindemann (1922-2015, deutscher Arzt, Segelpionier, Kanute, Autor, Atlantiküberquerung in kleinen Booten) versuchte, den Selbstversuch des Franzosen zu wiederholen. Da er Regenwasser als Trinkwasser nutzte um zu überleben, ging er davon aus, dass Bombard auf seiner Fahrt entweder doch Süßwasser an Bord gehabt habe oder er unterwegs von anderen Schiffen versorgt wurde. Zu der Zeit wurde über die These Bombards diskutiert, Schiffbrüchige könnten ihren Trinkwasserbedarf allein aus dem Salzwasser oder dem Fleisch gefangener Fische decken.

Hannes Lindemann nutzte für seine Atlantiküberquerung im Jahr 1956 kein Schlauchboot, sondern ein Faltboot. Dieses Faltboot hält bis heute den Rekord als kleinstes Boot (nach Volumen), das den Atlantik überquert hat. Das Boot ist im Deutschen Museum in München ausgestellt.

Sein Buch Allein über den Ozean, die Ergebnisse seiner Atlantik-Überquerung, in dem er seine medizinischen Erkenntnisse protokollierte, wurde Grundlage für die Ratschläge der Weltgesundheitsorganisation für die Seefahrt.

Durst löschen mit Salzwasser.

Halkett-Boot

Ein Halkett-Boot war ein leichtes Schlauchboot, dass von dem britischen Offizier Peter Halkett nur kurz nach der Entdeckung der Vulkanisierung durch Goodyear entwickelt und auch gebaut wurde. Erstmals im Wasser lag das Halkett-Boot dann wohl 1844, eine erster Tripp ging über die Themse.
Halkett Boot in Gebrauch

 

Halkett interessierte sich für die Schwierigkeiten, in der kanadischen Arktis zu reisen. Diese war Mitte des 19. Jahrhunderts noch nicht vollständig erforscht, auch die vollständige Erkundung bzw. Durchfahrt der Nordwestpassage, dem etwa 5780 Kilometer langen Seeweg zwischen Atlantik und Pazifik nördlich des amerikanischen Kontinents stand noch aus.

Weiße Flecken auf den Landkarten im 19. Jahrhundert

Mitte des 19. Jahrhunderts war man noch dabei, die Arktis zu erkunden, und stand dabei vor der Schwierigkeit, dass man dabei durchaus auch Boote benötigte, aber es eben schwierig war, diese über die festen Strecken hinweg zu transportieren. Es mussten also Boote her, die leicht genug waren, um sie auch längere Strecken über Land zu transportieren. Sie mussten aber auch robust genug sein, um den schwierigen bzw. extremen Wetterbedingungen im hohen Norden gewachsen zu sein.

Als Charles Goodyear im Jahr 1838 die Stabilisierung von Gummi durch Vulkanisierung gelang, sah Halkett wohl die Chance für die Konstruktion eines leichten und dabei doch stabilen Bootes gekommen. Ein Vorläufer unserer heutigen Schlauchboote.

Erster Entwurf Halkett-Boot

Der erste Entwurf von Peter Halkett war ein zusammenklappbares und aufblasbares Boot aus Gummi-imprägniertem Tuch. Dabei konnte der Rumpf des Bootes auch als Umhang getragen werden, es ließ sich also sehr leicht transportieren. Aus dem Ruder wurde dann bei Nichtnutzung als Boot ein Spazierstock und das Segel zum Regenschirm.
Diesem Einmann-Halkett-Boot folgte dann ein Zwei-Mann-Boot. Dieses war zwar nicht mehr als Kleidungsstück zu nutzen, es war aber klein und leicht genug, um in einen Rucksack zu passen. Entleert diente es dann immer noch als wasserdichte Decke.
Halkett Boot Konstruktionszeichnung

Die Erfindung des Halkett-Boots wurde insbesondere von den kanadischen Entdeckern sehr gelobt. Der Markt blieb aber zu klein, als dass sich das Boot hätte durchsetzen können oder es seinem Erfinder einen finanziellen Erfolg bringen, denn Peter Halkett gelang es nicht, die britische Marine von seiner Konstruktion zu überzeugen. Es gab zwar Versuche, dass Halkett-Boot für den Einsatz beim Fischen und Entenschießen zu vermarkten, aber es blieb dabei, das erste Schlauchboot in der Geschichte war kommerziell ein Flop.

Heute sind nur zwei dieser ersten Schlauchboote bekannt. Das eine, das den Orcadian-Entdecker John Rae gehörte und eins, dass im Besitz der Hudson’s Bay Company gewesen war. Dieses Boot steht heute im Manitoba Museum of Man and nature (Winnipeg, Manitoba, Kanada). Das von John Rae im Stromness Museum in Orkney.

John Halkett

Halkett war ab den 1840er Jahren ein Leutnant der britischen Royal Navy. Sein Vater war John Halkett, einem Direktor der Hudson’s Bay Company gewesen. Mit der Erkundung Kanadas kannte sich Peter Halkett also aus. Und so hatte er auch lange ein großes Interesse an der Erkundung der Kanadischen Arktis. An der fehlgeschlagenen Coppermine Expedition von 1819-1822 von John Franklin hatte er zwar nicht teilgenommen, er hatte aber großes Interesse an der Katastrophe gezeigt. Die Coppermine Expediton war auf der Suche nach der Nordwestpassage gewesen, sie endete in einem Desaster, elf der 20 Expeditionsteilnehmer starben, es war zu Kannabalismus gekommen. Zum katastrophalen Ausgang dieser Erkundung war es wohl auch gekommen, als die Expedition auf der falschen Seite des Coppermin River gstrandet war und ihre Boote vom Sturm zerstört. Nur mit Hilfe eine improvisierten Kanuas aus Leinwand und Weide war es den überlebenden Teilnehmern dieser Erkundung gelungen die Flussseite zu wechseln.
Halkett Boot für zwei Insassen

Katastrophale Coppermine-Expedtion regt Erfindung des Bootes an

Von dieser Expedition war wohl der Erfindergeist von John Halkett angeregt worden. Er erfand das Boot in seiner Freizeit als Marineoffizier. Er wollte ein Boot, das klein und leicht genug war, um es zu Fuß durch die Wildnis zu transportieren und robust genug, um Menschen zu tragen.

Der erste Prototyp des Halkett-Boots kam im Jahr 1844 zum Einsatz. Halkett testete es erfolgreich auf der Themse und paddelte damit 15 Kilometer über das Wasser.
John Richardson, Teilnehmer der Coppermin Expedtion von 1819 bis 1822 schreibt danach: Hätten wir ein solches Boot bei der ersten Expedition gehabt, ich habe wenig Zweifel daran, dass alle überlebt hätten.